Kirchenkreis Dortmund-Süd

Zur Stadt Dortmund gehören die meisten Kirchengemeinden des Dortmunder Südens erst seit Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Man merkt es noch im Sprachgebrauch, wenn die Hörder "in die Stadt gehen", dann meinen sie das Zentrum der alten Stadt Hörde, dort wo eine Uhr namens "Schlanke Mathilde" den Hördern sagt, was die Stunde schlägt. Wollen sie zum Alten Markt, oder auf dem Hellweg zwischen Reinoldikirche und Marienkirche flanieren, dann gehen sie "nach Dortmund".

Aber bis auf diesen kleinen aber feinen Unterschied fühlen sich die Menschen im Süden mittlerweile in Dortmund ganz wohl. Hier lebt es sich gut, denn man könnte den Dortmunder Süden auch als grüne Lunge der Stadt bezeichnen. Besonders jetzt, da die letzten Industrieanlagen sich in eine Freizeitlandschaft verwandeln. Auf dem Gelände des alten Stahlwerks Hoesch Phönix in Hörde liegt der "Phoenixsee", die Schwerindustrie im Süden ist nur noch Geschichte. Heute wird das Geld in den Ideenschmieden im Technologiepark rund um die Universität verdient.

Die acht Kirchengemeinden mit ihren Gemeindepfarrstellen und rund 60.100 Gemeindegliedern in Dortmund-Süd wollen die Menschen in Arbeit und Freizeit begleiten. Und von der Krabbelgruppe bis zum Trauerseminar findet man für jede Altersstufe passende Angebote. In Gottesdiensten wird auf vielfältige Weise daran erinnert, dass Gott die Menschen liebt.

Die Kirchengemeinden entwickeln zur Zeit Kooperationen, um bei schwindenden Mitteln, die Arbeit weiter zu intensivieren, dabei sind sie orientiert an dem was die Menschen bewegt. Man blickt über die Kirchturmspitze hinaus, und reicht einander die Hand.

Auf dem Weg zum Gospelkirchentag

Gospels und Spirituals präsentieren die Teilnehmenden des kreiskirchlichen Chorprojektes Dortmund-Süd am Sonntag, 20. Mai, 17 Uhr, in der Hörder Lutherkirche, Kanzlerstraße. Mit dabei sind Zelotes Edmond Toliver am Bass und Michael Jüttendonk am Klavier. Die Chorleitung hat Kreiskantorin Bettina Knorrek. Karten zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) sind beim Projektchor in den Gemeindebüros der Ev. Georgsgemeinde, der Ev. Kirchengemeinde Hörde und im reinoldiforum erhältlich.

Ambulanz-Boot für Bolenge

Es ist kein Traumschiff, doch es macht Träume wahr. Der evangelische Kirchenkreis Dortmund Süd will gemeinsam mit dem World Wide Fund for Nature (WWF) ein Ambulanz-Boot für seinen Partnerkirchenkreis Bolenge im Kongo finanzieren.Dann würde für die dortige Bevölkerung ein Traum Wirklichkeit, der für uns selbstverständlich ist: eine ambulante ärztliche Betreuung. Mehr ...

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